Handlung - eine Kurzfassung
Vier Personen stehen im Mittelpunkt von Giuseppe Verdis «Il Trovatore». Eine davon ist die Zigeunerin Azucena, deren Leben durch traumatische Erinnerungen verdüstert wird: Ihre Mutter wurde einst vor ihren Augen als Hexe verbrannt, und diesen grausamen Tod wollte sie am verantwortlichen Grafen Luna rächen, indem sie seinen jüngeren Sohn ebenfalls ins Feuer warf. Erst im Erwachsenenalter erfährt der als Azucenas Sohn aufgewachsene Manrico, dass sie in ihrer Verwirrung damals nicht den Grafensohn, sondern ihr eigenes Kind getötet hat. Der heutige Graf Luna, älterer Sohn des damaligen Grafen, ist Manricos Rivale: Beide lieben die Gräfin Leonora, zudem kämpfen beide auf verschiedenen politischen Seiten. Leonora hat sich für Manrico entschieden, der als Troubadour (Minnesänger) ihr Herz erobert hat, dennoch versucht Luna mit allen Mitteln, sie zu erobern und zugleich Manrico zu vernichten. Zuletzt geraten dieser und Azucena in Lunas Hände, und erst als ihr geliebter Sohn Manrico vor ihren Augen von Lunas Scharfrichtern getötet wird, schreit Azucena dem Grafen entgegen: Er war dein Bruder! – Du bist gerächt, o Mutter!


